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Reiten Reiterei - Harald Müller
Informationen, Bilder, Erfahrungsberichte von vielen Wanderritten
weltweit - Download von GPS-Daten
Reisebeschreibungen und viele Bilder von geführten Trailritten
weltweit
Trails in: Andalusien - Arizona und mehrere in Morocco
Tourempfehlungen von Reitstationen
des Vereines "Die Pfalz zu Pferd e.V."
Dem Verein gehören zur Zeit 26 Wanderreitstationen an, von denen
einige gps-Tracks von Reittouren zum Download bereitstellen
zentrale Downloadseite - mit pdf-Dateien
der einzelnen Reisen,
Daten für gps-Navigationsgeräte im gpx-Format
warum diese Website?
... verstehe ich Reiten als Mittel die Welt wieder unter den
Füssen zu spüren ...
Impressum und Haftungsausschluß (Disclaimer)- Vermerk zum Urheberschutz
der abgebildeten Karten
Wanderreitregionen
Seit 2007 reite ich größere
Reittouren mit einem Outdoor-GPS-Gerät statt Papierkarte. Auf
diesen Seiten sind die schönsten meiner Reittouren mit allgemeiner
Wegbeschreibung und vielen Bildern veröffentlicht, für die es
auch einen aufgezeichneten GPS-Track zum Download gibt.
Quelle Kartendaten:
Die teilweise abgebildeten Kartendaten stammen aus der Kartensoftware
Mapsource® der Firma Garmin® Ltd mit freundlicher
Genehmigung von Garmin® Deutschland und dienen nur der groben
Übersicht über die jeweilige Streckenführung. Die zum Download
angebotenen pdf-Dateien mit Kartendaten sind aus urheberrechtlichen
Gründen gegen unbefugtes Ändern/ Ausdrucken geschützt -
siehe
ausführlicher copyright-Hinweis.
Eine brauchbare kostenlose Karte für
Garmin Geräte findet man übrigens unter www.wanderreitkarte.de.
Unter
www.wanderreitkarte.de gibt es eine brauchbare
Outdoor-Onlinekarte. Hier kann man auch Installationsdateien
für Garmin-Software und -Geräte herunterladen. Die
Grunddaten kommen vom OpenStreetMap-Projekt (www.osm.org)
und wurden um Angaben für Reiter erweitert.
Zitat: Quelle wanderreitkarte.de: Derzeit
(August 2010) "deckt die Karte Deutschland,
Österreich, Schweiz, Italien, Slowenien, Kroatien,
Bosnien Sardinien und Korsika ab. Sie wird immer
wieder erweitert, Vorschläge sind willkommen. Bevorzugt
werden an die Karte angrenzende Regionen und beliebte
Wanderurlaubsziele gesucht."
Beurteilung: In bereits bearbeiteten Gebieten enthält
die Karte Wanderwege incl. Wandermarkierungen, Angaben
über Treppen, Wegbeläge, Schutzhütten, Reitverbote,
die durchnummerierten Anfahrtspunkte für Rettungsfahrzeuge
(weißes Kreuz auf grünem Grund) was in Notsituationen
sehr nützlich sein kann und vieles mehr, jedoch
oft nicht alle Waldwege. In nicht bearbeiteten Gebieten
enthält sie wenig bis keine Wege. Als Ergänzung
zur Vorplanung ist sie sehr gut geeignet, im Gelände
ist es schwierig, da man sich nicht darauf verlassen
kann, dass alle Wege eingezeichnet sind Nachteil
der Karte ist, dass keine Suchfunktion integriert
ist und es keine Höhenangaben gibt, d.h.: ein auf
der Karte gezeichneter Track enthält keine Höheninformationen
und es ist kein Höhenprofil abrufbar. Diese können
z.B. über den Export als GPX - Import in FUGAWI
- Höhenwerte interpolieren - Export als GPX - hinzugefügt
werden, ist aber recht umständlich.
Weiterführende Links:
Manche Tracks sind auch auf dem GPS-Portal:gps-tour.info
eingestellt. Dort gibt es auch die Möglichkeit andere
Formate als GPX herunterzuladen oder
gpsies.com. Beides sind Portale für alle GPS-Nutzer
nicht nur für Reiter. Ein kleineres Portal ist
gps-tracks.com. Ein weiteres GPS-Portal, nur
für Reiter, ist: www.wanderreiter-magazin.de.
Die Vorteile der Outdoor
GPS-Navigation
Vorteil des Reitens mit GPS-Unterstützung
ist, dass das "Kartenmaterial" wasserfest
ist und außerdem die Orientierung durch die Angabe
der eigenen Position auf der Karte einfacher ist.
Reiten mit Papierkarte auf z.B. unseren Waldwegen
bedeutet im Prinzip, bei jeder Wegabzweigung anhalten,
das Pferd muss ruhig stehen, man sucht auf der Karte
die letzte erkannte Position und schaut wo man jetzt
ist um den weiteren Weg zu erkennen - das nervt
- vor Allem bei Regen! Das mag beim Wandern kein
Problem sein, beim Wanderreiten jedoch hat es so
seine Schwierigkeiten, auch weil man streckenweise
viel schneller ist. Wie oft habe ich es erlebt,
dass bei Navigation mit Karte einfach nicht auf
den Weg geachtet wurde und man sich verritten hat.
Es ist einfach unrealistisch an jeder Abzweigung
anzuhalten und den weiteren Weg zu bestimmen -
einen Fehler bemerkt man, vor allem wenn auch noch
geredet wird, zu spät. Beim GPS-Gerät kann ich während
des Reitens ständig kurze Blicke aufs Display werfen
(sogar im Galopp ist das möglich) um meine Route,
die ich mir vorher in Ruhe am Bildschirm zusammengestellt
habe, zu verfolgen. Das spart jede Menge Zeit denn
ich will ja die Landschaft erleben und nicht ständig
meine Position suchen. Wenn ich aus Versehen eine
falsche Abzweigung genommen habe, sehe ich es ziemlich
schnell. Ich weiß exakt wie lang die Tour ist (Kilometer/Steigungen
sind bekannt), ich sehe ständig die Durchschnittsgeschwindigkeit,
auch mit Pausen. Das gibt die große Sicherheit zu
wissen, wann das Ziel erreicht wird.
1. Die Übersichtlichkeit
über ein größeres Gebiet ist auf dem kleinen Display
nicht gegeben. 2.
Der Empfang kann unter dichtem Laubdach und bei
starkem Regen schwächer werden und/oder verloren
gehen. 3.
Man ist von geladenen Batterien abhängig
zu 1. Ohne vorher herausgearbeitete
Route (als Track auf dem Gerät gespeichert) ist
es schwer - aber es geht wenn man sich einige Wegpunkte
markiert über die man reiten möchte. Grundsätzlich
jedoch arbeite ich meine Reittouren immer vorher
auf der Karte heraus. Ohne Vorbereitung macht es
für mich wenig Sinn größere Reittouren zu reiten.
Man verspielt ja auch den Vorteil, dass man sehr
genaue Vorstellungen über die Länge der Strecke
und die Steigungen hat und den Ritt so einteilen
kann, dass das Pferd ausreichend Ruhezeiten bekommt,
man andererseits aber nicht Gefahr läuft, zu spät
am Ziel anzukommen.
Ganz wichtig bei Navigation ohne
Vorplanung: Das Gerät sollte einen Kompass haben
und dieser sollte auch vor der Tour neu kalibriert
werden damit die Richtung in die man reiten muss
auf dem Display und im Gelände übereinstimmt. Am
Ziel sollte ein Wegpunkt platziert werden, so dass
man auch bei großer Übersicht und minimaler Detailanzeige
das Ziel sehen kann. Einen riesigen Vorteil haben
die neuen Outdoorkarten von Garmin ab Topo DE 4.0,
da sie autorootingfähig sind. So hat man auch ohne
Vorplanung einen roten Faden zum Ziel. Einfach "Fußgänger"
bei Rooting-Einstellungen wählen und "vermeide Fernstrassen,
unbefestigte Strassen etc." wählen, dann erhält
man sogar Abbiegehinweise - das ist allerdings wenig
romantisch, ich setze sowas nur zur Not ein bzw.
ignoriere die Hinweise und lass mir nur die ungefähre
Richtung vorgeben. Allerdings muss ich sagen, dass
es tatsächlich funktioniert und einen auf dem schnellsten
Weg zum Ziel führen kann.
zu 2. Das ist
mir mit meinem Gerät noch nie passiert - ich benutze
das Garmin® ETrex Vista HCX. Lediglich die
Genauigkeit der Positionsanzeige wird geringer (statt
3-6m Positioniergenauigkeit nur 30-50) und die aufgezeichneten
Tracks weichen manchmal vom tatsächlichen Weg ab.
zu 3. Ich hab
immer Ersatzbatterien dabei. 2 Ni/Cd-Batterien reichen
sicher für zwei Tage (16-18 Stunden), wenn ich nur
aufzeichne, das Gerät aber nicht bediene. So habe
ich geführte 14-Tage-Trails komplett aufgezeichnet
um mir hinterher die Tour in Google-earth ansehen
zu können. Wenn ich mit dem Gerät Tagestouren reite
dann benutze ich Ni/MH-Akkus und wechsle sie täglich.
Auch hier käme ich zur Not 2 Tagesritte mit einem
vollen Akkusatz aus.
Achtung: Ich habe
festgestellt, dass im Winter bei hohen Minustemperaturen
NiMH-Akkus nicht geeignet sind. Sobald sich die
Hintergrundbeleuchtung einschaltet geht das Gerät
oft einfach aus, was auf zu niedrige Spannung hinweist.
Akkus weisen gegenüber Batterien, je nach Aussentemperatur
und Modell, im Schnitt eine um 14-20% niedrigere
Ausgangsspannung auf - und das kann dann zu wenig
sein! Selbst Alkali-Mangan-Batterien weisen bei
extremen Minusgraden Fehlfunktionen auf. In diesen
Fällen muss man Lithium-Batterien einsetzen.
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