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Mann haben wir's gut ...


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Der zweite Reittag beginnt mit einem ausgiebigen Frühstück und nach Putzen und Satteln sind wir um 9 Uhr 30 fertig zum Losreiten. Nach Norden geht es direkt aus dem Ort, dann auf einem Wirtschaftsweg in einen Nadelwald und durch diesen hindurch. das nächste Stück (ca. 6km) ist vom Bodenbelag nicht so schön - Wirtschaftswege und Strasse, teilweise kann man daneben reiten, teilweise sind abgemähte Wiesen daneben, aber es gibt auch Teilstücke ohne Ausweichmöglichkeit. Leider auch kaum Alternativen - aber macht nichts, wir reiten eh nur Schritt und mein Kleiner hatte noch nie Probleme mit Asphalt. Die Landschaft ist abwechslungsreich und weit, in der Nähe der Stadt (?) Schnelldorf und der Eisenbahnlinie wird es kurz etwas industriell. Wir reiten erst unter der Bahnlinie, dann unter der Autobahn hindurch und verschwinden wieder in einem Wald. Die Wälder hier sind ganz anders als im Pfälzer Wald oder Odenwald, relativ flach und eher licht, mit Heidelbeerstauden oder Gras unter den Bäumen. Viel Flechten deuten auf ein intaktes Klima und wenig Schadstoffe.

Gegen 12 Uhr erreichen wir unser Mittagsziel, suchen nach dem Gasthaus Naser. Es hat ein geschlossenes Gasthaus und gegenüber an dem Platz, wo unser Ziel sein sollte wird gerade die Wand gestrichen. Wir gehen suchend ums Haus und sind richtig. Wir kriegen was zu trinken und die Oma macht uns noch 'ne Brotzeit (obwohl wir uns nicht angekündigt hatten und natürlich mittags geschlossen ist). Die Pferde stehen im Hof, meiner versucht natürlich aus dem Pilsglas zu schlabbern und von den Broten zu naschen - sowas ist natürlich no go! Also erbarmt sich die Tochter das liebe Pferdchen zu halten und ich kann in Ruhe essen. Wir haben natürlich das Angebot der kostenlosen Brotzeit nicht angenommen und dafür pauschal mehr Trinkgeld gegeben.

Danach reiten wir aus dem Ort und weil die Pferde nichts zu fressen hatten gibt's bei einem Badesse eine lange Pause mit leckerem Gras. Gegen 3/4 2 Uhr reiten wir dann weiter. Wieder geht es durch einen Wald, die Wirtschaftswege sind hier, anders als im fränkischen Seenland nicht asphaltiert sondern mit feinem Split belegt, bei mässiger Feuchtigkeit ein idealer Belag. Bei km 19,3 geraten wir in einen Hinterhalt: eine Schonung hat sich des Weges bemächtigt und droht auch uns zu verschlingen. Also drehen wir um und reiten aussen rum. Wir überqueren eine kleine Strasse und verschwinden wieder in einem Wald. dann ist der Wald zu Ende und wir kommen auf eine weite Ebene mit Teerwegen. Die geplante Route führt durch einen Steinbruch - kein Weg - hier ist die Topo 25 von Garmin nicht auf dem neuesten Stand. Also müssen wir einen Umweg durch den Ort und über eine kleine Zufahrtsstrasse zum Ortsteil Seemühle machen. Dort auf dem Hof des ehemaligen Holzrückunternehmens kommen die Pferde zunächst auf eine Koppel und später in den Stall neben einen einjährigen Hengst (bayerisches Kaltblut), ist bestimmt schon schwerer als Casanova mit seinen 12 Jahren.

Es ist Pfingstsamstag und Willi Buckel trainiert mit seinen bayerischen Kaltblütern eine Kutschentour - Sie nehmen am Sonntag in Rothenburg an einer Kutschenparde teil, alle in historischen Kostümen (nur die Kutscher!). Das Essen, von HEIDI zubereitet ist typisch fränkisch, Rippchen und Rinderschmorbraten, wir sitzen im Biergarten, schauen den Pferden beim Fressen zu und später gehen die Pferde in die Boxen und wir ins Bett. Das Bad teilen wir uns mit vier "Monteuren" die wir aber nicht zu Gesicht bekamen. 30 km - 7 Stunden mit Pausen

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Am Ortsausgang von Kühnhardt
wir passieren Seiderzell kleiner Teich mit Wasserlinsen im großen Wald, südlich von Schnelldorf
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auf der Höhe von Schnelldorf (im Hintergrund)
nahe der Autobahn A6, im Hintergrund Oberampfrach 
 
Badesee hinter Wildenholz
   
Pause am Badesee
wir durchqueren einen langen Waldgürtel auf Wirtschaftswegen
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kurz vor Oberostheim verlassen wir den Wald und reiten über Teerwege bis zum Ferienhof Buckel

 

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