Fortsetzung Altmühltal-Rundritt Tag 10
Der erste Teil (vom Vorjahr) dieser letztlich 15-Tagetour beginnt bei Track 27 und endet bei Track 36 - er musste am 10.Tag abgebrochen werden.







Karte von "www.wanderreitkarte.de" / OSM.org

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Absprungschanze für Drachenflieger/Paraglider bei Jachenhausen über dem Altmühltal

   

gpx-Datei (komplette 15-Tage-Tour 2012 und 2013)   -   Tourverlauf als PDF (Karte der kompletten Tour 2012-2013)

Am 19.Mai 2013 starteten wir zur Fortsetzung unseres Altmühltal-Rundrittes der im Vorjahr durch einen Unfall abgebrochen werden musste. Es war leider nicht möglich den Kreis richtig zu schließen, da Doro ((Dorothea Geiss)) von Reiten im Jura am betreffenden Wochenende auf einem Lehrgang war und wir eine Ausweichstation in der Nähe anreiten mussten. Da im Vorjahr 13 Tage geplant waren und 4 nicht geritten werden konnten, habe ich die Tour für dieses Jahr um 2 Tage erweitert, also 2 Stationen zusätzlich eingefügt. In der gpx-Datei sind die Planungen des letzten Jahres (in Cyan) enthalten. 

OK - Start war in der Wanderreitstation Eismannsberg von Sandra Veselji. Der erste Tag führt uns von Eismannsberg über Simbach ins Tal der Unterbürger Laber, über besagte kleine Brücke dann bis zur Erbmühle, dort machen wir im Gasthaus Mittag. Weiter im Flusstal bis Dietfurt/Mitteldorf zur Wanderreitstation von Martin Staudigl.

Der zweite Tag sollte unser schönster Reittag werden. Wir reiten durch Dietfurt hindurch und folgen immer dem Dwv Jurasteig der oberhalb der Altmühl entlang geht in der seit Dietfurt auch der Main-Donau-Kanal verläuft. Wir reiten über Mühlbach nach Meihern, dort wechseln wir auf die andere Fluss Seite nach Deising, hier stößt der Dwv Altmühl-Panoramaweg dazu. Wieder folgen wir dem Flusstal über Altmühlmünster, Obereggersberg, Gundelfing, wechseln wieder auf die andere Fluss Seite was jedes Mal mit heftigen Ab- und Aufstiegen verbunden ist. Nächster halt ist Riedenburg wo wir eine zweite Pause einlegen. danach wird es heftig. Der panoramaweg führt voll durch die Jurafelsen und nach einem ersten Hindernis, einer Treppe aus unregelmäßig geformten Steinen müssen wir passen. Eine schmale Treppe mit Geländer ist für unsere Pferde unpassierbar. Ich hatte mir das schon gedacht bei der Planung auf einer meiner Karten stand hier "Klettersteig". Nun ja, wir drehen also um, gehen die Treppe wieder hinauf und machen einen Umweg über Teer Wege nach Einthal an der Altmühl. dann wieder auf die andere Fluss Seite und das letzte Stück zum Landgasthof Kastlhof über den Fahrradweg.

Dritter Tag: Um nicht wieder zurück zur Brücke von Gestern zu müssen reiten wir weiter an der Altmühl entlang bis zur "Tatzelwurmbrücke", 2 km weiter östlich. Wir staunen nicht schlecht, denn diese erweist sich als längste Holzbrücke Europas und aus der Ferne bezweifeln wir sehr, dass man da mit Pferden rüber reiten darf/kann. Aber es geht und nach der Brücke verlassen wir den Panoramaweg nach Süden. Wir reiten über Echendorf, Hexenagger, Schafshill nach Sandersdorf, wo wir mittag machen. Danach weiter nach Steinsdorf. Hier wollten wir quer durch den großen Wald in gerader Linie nach Schelldorf reiten - aber da hat uns jemand einen Strich durch die Rechnung gemacht.

WICHTIG! Unser geplanter Weg (Tag 11 der letztjährigen Tour) führt durch ein Waldgebiet, das unpassierbar ist. Dieses riesige, mehrere Quadratkilometer große Gebiet gehört nach Aussage eines dort Ansässigen der Familie Wittelsbacher und ist, in meinen Augen, illegal für Pferde gesperrt. Es existieren ca. 5m lange Viehgitter am Boden und/oder Doppelschleusen. Das Einreiten ist mit einem, vermutlich illegalen, Schild verboten. Es wurde nicht das offizielle Verkehrszeichen "Reitverbot" aufgestellt obwohl die Wege mehr als ausreichend befestigt waren.

Hierzu Zitate aus (Quelle: Reitrecht von Susanne Bauer und Heiner Natschak). "An Eigentümersperren sind grundsätzlich strenge Anforderungen zu stellen, da durch die Sperre das Grundrecht des Reiters auf Naturgenuss eingeschränkt wird... Private Waldbesitzer und Forstämter sind nicht berechtigt, Reitverbote auszusprechen.... Die Aufschrift "Privatbesitz - betreten verboten" ist unzulässig und braucht nicht beachtet zu werden... Verbotsschilder sind nur dann zu beachten, wenn diese durch die Straßenverkehrsbehörden aufgestellt sind... Nach Art.22 III 3 (des Bayer.Naturschutzgesetzes) sind Beschilderungen nur wirksam, wenn sie auf einen gesetzlichen Grund hinweisen, der eine Beschränkung des Betretungsrechts rechtfertigt.(z.B. Forstarbeiten, Erntearbeiten,Wohnbereich). Sperren nach dem Naturschutzgesetz können nicht mit dem amtlichen Verkehrszeichen "Reitverbot" angeordnet werden. Das Aufstellen des Verkehrszeichens "Reitverbot" richtet sich nach den Vorschriften der StVO..."

Wir haben aber später erfahren, dass es schon böse Unfälle mit Reitern gegeben hat, die durch eine Doppelschleuse hinein, und dann auf der anderen Seiten wegen Viehgittern am Boden nicht mehr hinaus konnten und deren Pferde bei dem Versuch ins Gitter einbrachen und herausgeschnitten werden mussten. Da diese Einschränkung in keiner Karte verzeichnet ist stellt dieses Verhalten für Wanderreiter eine erhebliche Behinderung dar. Wir mussten einen riesigen Umweg entlang einer viel befahrenen Landstraße reiten um das Gebiet zu umgehen. Für Wanderer und Radfahrer ist das Gebiet übrigens passierbar? Ich vermute, dass in diesem Gebiet Wild gezüchtet wird und Hetzjagden mit Pferden abgehalten werden. Ein Forsthaus mit einer scharfen Hundemeute (Warnschild "Vorsicht gefährliche Hunde") haben wir passiert. Ich werde ein wenig recherchieren und evtl. (wenn ich die Zeit dazu finde) eine eigene Seite zu diesem frechen, rücksichtslosen Verhalten erstellen.

Leider habe ich keine Fotos von den Schildern und Sperrungen gemacht. Erst haben wir die Tragweite nicht erfasst, wir sind dann aber fast 8km an dem übermannshohen Zaun entlang geritten. Insgesamt ist das Gebiet wahrscheinlich über 40 qkm groß. Es reicht bis zur A8 im Westen, bis Schönbrunn im Norden, Steinsdorf, Bettbrunn, Appertshofen im Süden. Auf der interaktiven Karte oben ist das Sperrgebiet als rote Fläche (im südlichen Teil des errittenen Gebietes) markiert.

Das Sperrgebiet ist in der gpx-Datei als Track markiert

Ich habe dann später bei der Aufbereitung der Tour auf der Karte den eingetragenen Zaun gefunden (man muss da schon sehr genau hinschauen) und habe das Sperrgebiet in der OSM-Wanderreitkarte so deutlich wie möglich markiert, damit es nicht noch mehr Reiter trifft. Allerdings gibt es keine Möglichkeit die gesamte Fläche so deutlich hervorzuheben wie oben in der Karte.  - zurück

Wir reiten also erst am Zaun entlang ohne zu wissen wo dieser tatsächlich aufhört und dann nach GPS-Karte über Feld- und Waldwege auf schnellstem Weg nach Schelldorf zur Wanderreitstation Ranch zur Rhöden. Wichtig hier! der Pferdestall ist ca. 2km von der Reiterunterkunft entfernt, außerhalb des Ortes.

Vierter Tag: Heute reiten wir eine Strecke die ich schon im Vorjahr so geplant hatte, über Schelldorf, Denkendorf, Irfersdorf zum Kratzmühlsee. Dort wollen wir im Restaurant Kratzmühle Mittag machen aber ein extrem unfreundlicher Campingwart scheucht uns von seinen Wohnmobilwarteplätzen weg "Es würden dauernd Wohnmobile dort zwischenparken" (es war keines da und kam auch keines in der Zeit an). Also reiten wir ein kleines Stück weiter zum Seerestaurant Kratzmühle, dort ist ausreichend Platz für die Pferde und es gibt leckeres Essen mit schöner Aussicht kombiniert. Dann weiter, jetzt wieder an der Altmühl entlang über Kinding nach Enkering. Auch hier liegt der Stall außerhalb des Ortes.

Fünfter Tag: Der führt uns nach Süden über die Hügel hinweg nach Böhming, wo wir wieder auf den Altmühltal Panoramaweg stoßen und  wir die Altmühl ein weiteres mal überqueren nach Arnsberg wo wir Mittag in einem tollen Restaurant (Landgasthaus zum Raben) unterhalb des Schlosses machen. dann weiter entlang des Flusses, Gundolfing, Isenbrunn, Rieshofen. Hinter Walting verlassen wir den markierten Panoramaweg nach Norden und reiten über Waldwege nach Weigersdorf zur Wanderreitstation Klausenhof.

Sechster Tag: Dieser Tag führt uns nach Süden, an Preith vorbei nach Eichstätt. Dort binden wir die Pferde unter riesigen Bäumen im kleinen Park an und essen im Brau-Gasthaus Trompete ganz lecker unser letztes Mittagsessen. danach wird der Weg etwas unschöner, wir müssen aus der Stadt heraus und einen reitbaren Weg nach Süden finden, was uns gelingt, allerdings in Eichstätt viel Teerwege, dann ein durchqueren wir Waldgebiet und Wiesen, wo wir die Pferde noch ein letztes Mal ausgiebig fressen lassen und reiten dann über Felder überwiegend auf befestigten Wirtschaftswegen zur Westernreitstation in Möckenlohe.

Reittag zu Station Adresse Kontaktdaten
00 Pferdehof Eismannsberg
Sandra Veselji
Eismannsberg 5, 92334 Berching
08460-901328,

sandra@pferdehof-eismannsberg.de
01 155 Martin Staudigl
Mitteldorf 6,
92345 Dietfurt
Tel. 08464-1357

mps84@web.de
02 143 Kastlhof, Herbert Brock
Pillhausen 1
93339 Riedenburg
Tel.: 09447.698
Fax.09447.920191

brock.kastlhof@t-online.de


www.kastlhof.de
03 Ranch zur Rhöden
104
Johann Obermeier
Zellstraße 11, 85110 Schelldorf
Stall: außerhalb
08406-1221,
0160-4378792

Obermeier-Sabrina92web.de
04 Gasthaus zum Schellenberg
103
Meyer(Gasth)
Hauptstr. 22 Enkering

Panzer (Stall)
Tel.: 08467 243, Hr. Panzer(Pferde) 

08467 80 15 72

AlterWirt@gasthof-schellenberg.de

05 Klausenhof am Jura
107
Katharina u. Franz Göpfert-Nieberle, Andreasweg 1, 85131, Pollenfeld-Weigersdorf
08421/6236

Klausenhof-am-Jura@gmx.de
06 Westernstation
Möckenlohe
102
Robert Donabauer, Tauberfelderweg 1, 85111 Möckenlohe/Adelschlag r.donabauer@t-online.de

Website

Tel. 08424/277
mobil. 171/9351175

Der erste Teil dieser letzlich 15-Tagetour beginnt bei Track 27 und endet bei Track 36

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