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soll das jetzt das Motto des Tages werden? "Pferd schläft an der Anbindestange ein"

   

gpx-Datei (alle Tage der Tour 60)   -   Tourverlauf als PDF

Das fängt ja gut an. Mein Casanova schläft erst mal an der Anbinde Stange ein! Rutscht immer tiefer, die Oberlippe wird immer länger - was haben die in der Nacht bloß auf den schönen Koppeln am Dartsch-Hof angestellt? Kurz vor dem Abrutschen wacht er auf und tut so als würde ihn die Innenseite der Lippe furchtbar jucken - wie ein kleines Kind versucht er das "peinliche" Einschlafen zu vertuschen. Na ja was soll's. Wir haben jedenfalls gut geschlafen in einer Ferienwohnung bei Gaby und Hans-Jürgen Jansen.

Nach dem Frühstück reiten wir ein Stück von gestern zurück, immer bergab an einem namenlosen Bach, später dem Solchbach folgend. Kurz vor dessen Mündung in den Hasselbach nach links über den Berg nach Mückenloch und Murlatshütte. Dort sollte eine Gaststätte sein, war sie auch aber leider erst ab 15 Uhr geöffnet. Der Wirt (?) wies uns den Weg nach dem Birkenhof, der hätte ganztägig auf. Hatte er auch aber leider nicht Montags! Wir pausieren trotzdem - Pferde essen und schlafen dann, wir trinken Wasser und essen Brot.

Später reiten wir weiter über Rott rein in den Münsterwald wo wir dem Oberlauf der Inde folgen. Eine tolle naturbelassene "Sumpf"-Landschaft, in der wir mehrmals den Bachlauf per Furt durchqueren müssen und am Ende, kurz vor der belgischen Grenze an einer Fußgängerbrücke enden, die ein Baumstamm ist. Also äußerst Pferde-ungeeignet. Wir drehen also um und suchen uns einen Weg erst ein Stück durch den Bachlauf, dann irgendwo die Böschung auf der anderen Seite erklimmend und tasten uns vorsichtig einen kleinen Fußpfad entlang durch das sumpfige Gelände. IMMER diese Reiter auf den Zwergenpfaden! Bloß was soll man machen - anfangs war der Weg breit, umdrehen kostet Stunden - also versucht man es weiter. (Mittlerweile sind die Wege auf der OSM-Karte (wanderreitkarte.de) so markiert, dass man vor den Sumpfstellen gewarnt wird.)

Es geht dann aus dem Wald raus, eine ganze Weile an der belgisch/deutschen Grenze entlang bis nach Mariental. Hier fängt Aachen an - war mir gar nicht bewusst, dass wir so weit nördlich kommen auf unserer Tour. Jetzt geht es erst ein Stück Straße entlang dann in den Wald und einem Wiesenweg folgend bis zur heutigen Station "Gut Rattenhaus". Diese liegt schön zwischen grünen Wiesen und es gibt etliche Pferde, auch Hengste die die neue Stute freudig erwarten. Casanova hat natürlich jetzt versch***en. Der ärmste kriegt es deutlich zu spüren, dass er im Moment unerwünscht ist - obwohl das ja relativ unsinnig ist denn es gibt ja noch die E-Zäune dazwischen. Wir schlafen in einem Raum neben dem Stall - dort ist es kühler wie im Pavillon oder im Wohnwagen, unsere Pferde bleiben über Nacht draußen. 31,8km 6h 21' 1075HM

 
und der Kopf fällt fast zu Boden

schöne Wiesenwege

 
und Bachläufe

Monster gibt es überall
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direkt neben dem Monster ein Sumpf aus dem es wohl gekommen ist

am (geschlossenen) Birkenhof

 
dann geht es ab in den Vichtbach

und durch dichten "Dschungel" des Münsterwaldes
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zum Oberlauf der Inde - manchmal muss Pferd auch aus dem Bach ans Ufer springen - mit kleinen (Halb-) Inselchen

 
und am Ende müssen wir uns einen Weg durch den Bach bahnen

alte Grenzstation und Grenzübergang DE-B
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