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Aussicht von der Krunkelbachhütte auf die Koppeln der Hütte
   

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Tag 2: Morgens nach dem Frühstück begleitet uns Sarah ein Stück des Weges. Wir reiten eine Abkürzung, besser gesagt vermeiden wir ein kleines Stück (400m) Strasse  die der Routenplaner markiert und ich nicht bemerkt habe. Es geht um den Schneckenkopf (996m) herum bis hoch zum "Pass" Dornwasen. Es hat angefangen zu regnen und Sarah verlässt uns hier. Wir reiten weiter Richtung Herrenschwand über den Gescheidkopf (1064m). Hinter dem Ort führt der Wanderweg über eine Wiese (nicht auf der Garminkarte eingezeichnet aber auf der OSM-Karte). Es geht in ein Dickicht, dann am Waldrand entlang. Dann reiten wir etwas anders als die Autoroute vorgibt, aber ich glaube der Fehler lag bei mir denn wir müssen quer durch den Wald wieder auf den richtigen Weg. Kurz drauf gibt es nochmal eine Abweichung. Hier war der Weg zugewachsen aber der Alternativweg, den wir dann geritten sind, war auch nicht passierbar - also wieder quer durch den Wald. Man muss den Wald wahrscheinlich großräumig rechts umreiten. Aber wir sind ja wieder aus ihm herausgekommen! Nun erreichen wir das Hochkopfhaus in Weissenbach, wo eine Mittagsrast eingeplant war. Nach der Pause weiter durch Weisserlich und dann rauf auf den Hochkopf (1263m), anders als die Autoroute, einen wunderschönen Pfad auf dem Grat entlang, über den Aussichtspunkt "Hirzenboden" und dann runter nach Bernau. Je näher wir unserem Ziel kommen desto mulmiger wird mir - irgendwie habe ich das Gefühl mit der Position unseres nächsten Zieles, der Krunkelbachhütte stimmt was nicht! Am Anfang des Dorfes steht eine Infotafel mit der Wanderkarte der Region und dann haben wir Gewissheit!

Das Verzeichnis der Wanderreitstationen und die Website der Hütte führt die Adresse: Jürgen Werner, Krunkelbachweg 10, 79872 Bernau auf. Diese Adresse findet der Routenplaner von Garmin in Bernau-Dorf (nur Nr.8) und google-earth findet die Gaststätte zum Krunkelbach eindeutig an dieser Adresse (Nr.10) in Bernau-Dorf. Das ist aber FALSCH!!

  Der Berggasthof befindet sich 3,6km entfernt (roter Pfeil auf nebenstehendem Bild) und 360m höher eine gute Stunde Wegstrecke weiter. In solchen Fällen, vor allem wenn man sich Wanderreitstation nennt, wäre ein Hinweis oder die Angabe einer GPS-Position sehr hilfreich. (Diese ist 47° Nord 49,724' - 8° Ost 01,848'). Unter Anfahrt auf der Website der Hütte gibt es zwar eine Karte mit der richtigen Position (ohne Pos.angaben) aber ich hatte nach der exakten Angabe in Google-Earth, Google Maps und der Garminkarte keinen Grund diese anzuzweifeln und weiter zu suchen. Allerdings hatte ich den ganzen Tag so ein komisches Gefühl, dass es mir irgendwann mal passiert zur falschen Adresse zu reiten. Mit dem Auto ist das kein Problem - die Straße fährt man einfach 10 Minuten weiter hoch in die Berge. Mit dem Pferd braucht das eine gute Stunde und führt über einen nicht einfach zu passierenden Wanderweg mit Durchgangssperren.
Na ja man ist ja flexibel.

Also nach GPS-Karte und Wandermarkierungen durch den Ort hindurch und auf der anderen Seite in die Berge. Ein anfangs schmaler Wanderweg, wieder mit E-Zäunen begrenzt, führt den Hang hinauf. Wir müssen ein- oder zweimal eine enge Durchgangssperre passieren, dann wird er etwas breiter, führt gleich darauf ein paar Meter über eine schräge Felsplatte. Und immer weiter bergauf - was ein Glück dass der heutige Tag kein so langer war wie der gestrige. Oben angekommen sehen wir die Hütte vor uns, jedoch eine unpassierbare, in einem dichten Gebüsch gelegene Durchgangssperre vor uns und wir müssen den Zaun der Weide entlang laufen und finden ein paar Meter weiter glücklicherweise den Eingang mit Griffen am E-Zaun, die man öffnen kann. Ich hätte notfalls auch einen isolierten Seitenschneider und ein Stück Draht zum wieder verschließen dabei! Die Hütte ist erreicht und unsere Buchung bekannt (man muss ein Zimmer über die Website bestellen und über paypal im voraus bezahlen, erhält aber keine Bestätigung). Es gibt kein Kraftfutter, wir haben es den ganzen Weg mit unserem Gepäck transportieren lassen, es gibt keinen Gepäcktransport, wir haben die nächste Station gebeten 2 mal zu fahren. Der Empfang ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig und unwirsch. Die Zimmer sind gemütlich, die Dusche nur abends von 18-22 Uhr geöffnet - was ein Glück, dass ich gefragt habe) und das Essen teuer und sehr einfach. Aber sie haben einen ausgezeichneten Rosé vom Kaiserstuhl. Was braucht man mehr! Morgens ist man auch freundlicher und - Hüttenleute sind halt ein ganz besonderer Schlag von Menschen. Man sollte sie nehmen wie sie sind - es gab ja nicht wirklich einen Grund zum Meckern. Nur Wanderreitstation ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Eigentlich erwarte ich ein bisschen mehr Entgegenkommen den Bedürfnissen der Reiter gegenüber. Aber ich würde wieder hier übernachten, die Lage ist einfach traumhaft. Ach ja - die Pferde stehen auf einer riesigen Koppel mit 2 Wassertrögen gegenüber von einer Kuhkoppel - die Kühe beäugen neugierig die Neuankömmlinge. 26,4
km 5h56' 1291m 654m

 
Pferdestall mit Koppeln vom Hof Böhler

Bei bewölktem Himmel geht es den Berg hinauf

 
Blick vom Gescheidkopf ins Tal auf Hinter-Stadel, hier im Wald kommt dieser Monsterlaster von hinten angerauscht, mit einem Affentempo.
Durch den Lärm gewarnt haben wir an einer Wegkreuzung warten können um ihn vorbei zu lassen - jetzt steht er da und wir reiten wieder vorbei.
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kurz vor Herrenschwand

und kurz danach auf dem Weg in den Wald

 
Weg? wo ist hier ein Weg?

dann hört der schöne Waldweg einfach auf und verliert sich im Buschwerk
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nach der Mittagsrast am Hochkopfhaus

schöner Weg über den Grat in Richtung Bernau

 
das Wetter hat sich dann doch deutlich verbessert gegenüber heute Morgen

wem sein Jacke das wohl ist?
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ebenso deutlich unmotiviert - wenn Chipsy wüsste, dass ihr Ziel nicht wie versprochen in 2 sondern erst in fast 6 km liegt würde sie wahrscheinlich umdrehen.

auf dem wanderweg über dem Ort Bernau-Dorf

 
mehrere enge Durchgangssperren mussten wir passieren
wieder einen Zaun zum Öffnen

 
es geht immer höher in die Berge

Pony-Express
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