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Foto: Monte Pez 2500m

GPS-Tracks/google-earth-Datei (alle Tage bei Tour 114)

Tag 6 -  Heute gibt es wieder Frühstück von unseren Gastgebern und so können wir bereits um 8 Uhr losreiten. Kurz nach dem Aufbruch kommt ein Traktor von hinten und der Fahrer begrüßt uns freundlich. Wir wären befreundet und wüssten es bloß nicht. Ja stimmt, gestern hat ein gewisser Thomas über Facebook eine Freundschaftsanfrage an mich geschickt mit der Aufforderung mal auf die andere Talseite rüberzuwinken. Er verfolgt Peters Touren seit Langem, dachte aber nicht, dass wir direkt an seinem Hof vorbeireiten. Lustig!

Dann reiten wir weiter, hoch in die Dolomiten. Erst am Frommerbach, dann am Salteriebach (rio Saltaria) entlang. Wir klettern immer weiter hinauf und nähern uns der Seiseralm. Diese ist für den normalen Autoverkehr gesperrt (mautpflichtig). Das ist eine Hochfläche, umrahmt von Dolomitenzacken und touristisch sowas von hochgerüstet, dass ich im August hier nicht unbedigt durchreiten wollte - obwohl, es gibt jede Menge Einkehrmöglichkeiten und die Leute - auch das ist sicher eine Herausforderung. Aber wunderschön ist es. Wir passieren die Langkofelgruppe und den Piz Sella, dort liegt eine Bergstation die sich jetzt im Sommer auf Fahrradtourismus eingestellt hat, die rifugio Emilio Comici. Dort machen wir eine Pause (man muss sich unbedingt die Toilettenanlage anschauen, so etwas habe ich bisher noch nicht gesehen) um etwas zu trinken und die Karten zu studieren die Rudolf uns zur Verfügung gestellt hat. Das blöde an den GPS-Karten ist nämlich, dass sie sehr wenig gepflegt sind, in der Gegend. Viele Wege sind nicht drin und die Orientierung danach teilweise mühsam. Ich kenne das ja schon aus der Toskana.

Jetzt müssen wir bloss noch eine Unterkunft für die Nacht finden. Wir steuern die erste kleinere Almhütte an und müssen auf den Bauer warten. Der kommt erst um 18 Uhr die Kühe melken und diese dürfen/sollen vorher nicht zur Hütte da sie alles vollscheißen. Da sie uns aber, neugierig wie sie sind, den Pferden nachgelaufen sind, muss einer den Kuhwächter spielen. Schließlich geben sie auf und kehren um, es ist ja noch nicht 18 Uhr. Wir satteln erstmal ab, setzen uns auf die Terasse der Hütte und essen was.

Als der Bauer dann kommt gibt es wieder keinerlei Probleme. Wir können uns auf der Kuhkoppel niederlassen (wo wir wollen) und die Kühe kommen die Nacht auf die danebenliegende. Das Panorama hier oben ist gigantisch. Auf der einen Seite die Langkofelgruppe um 3000m, auf der anderen Seite die Zacken um Piz Ciavazes, Piz Gralba und Piz Mara ebenfalls annähernd 3000m. Die Bergzacken überragen die Hochebene um knapp 1000m und werden von der untergehenden Sonne angestrahlt. Ein wirklich gigantischer Schlafplatz.

Tag 6 - 28,6km - 5h42' - 1532m 1541m


Kastelruth - glücklicherweise waren die Spatzen still oder zu weit weg


Facebookbekanntschaften treffen sich in der wirklichen Welt





Kunst am Bau - das ist eine Scheune!

immer näher kommen die Zacken der Dolomiten


Monte Pez


Seiser Alm (Alpe di Sius)




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ja diese blöden Wege zwischen Stromdrähten durch - nicht gut für Pferde.
Artvin kommt an die Stromlitze, macht den Zaun platt, Casanova läuft unbeirrt weiter und
Paco reißt aus um hinter Casanova her zu kommen - Tohuwabohu





die Leute werden zum Teil mit Bussen hochgekarrt











schöne Wege führen zwischen zackigen Gipfeln hindurch

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der Rand der Langkofelgruppe







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