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Foto: 5 Uhr 33 in den Bergen - also von mir ist das Foto nicht - das wüsste ich!

GPS-Tracks/google-earth-Datei (alle Tage bei Tour 114)

Tag 11 - Nach dem Campfrühstück, die Hütte ist noch zu, satteln wir und brechen auf. Heute sollte ein langer Tag werden denn unser Ziel, ein Reitstall bei St.Vigil liegt fest. Und die geplante Abkürzung entpuppt sich als Klettersteig T4 - so was geht mit Pferden nicht. Glücklicherweise bemerkt Peter es gleich zu Anfang. So drehen wir um und folgen dem Wirtschaftsweg nach Prags. Gegen 13 Uhr fängt es an zu regnen. Nach einem heftigen Guss, den wir unter Bäumen aussitzen, wird es etwas besser. Wir reiten zum Pragser Wildsee und dort nach Westen hinauf zum Kreuzjoch (2283m), 1092m in einem Stück. Irgendwann unterwegs muss Casanova im Geröll seinen dritten Duplobeschlag (vorne rechts) verloren haben. Wir gehen weiter da auf dem engen Bergpfad mit entgegenkommenden Wanderern eh nix zu machen ist und als ich es merke (ich hänge ja meistens hinten am Schweif) ist das Hufhorn schon ziemlich runtergelaufen. Irgendwann kommen wir im Regen an eine Almhütte (Ütia Fojadora), decken Sattel und Gepäck ab und kriegen was zu trinken. Danach beschlagen wir Casanova neu. Es regnet immer noch oder schon wieder. Dann ein letztes Stück zum Kreuzjoch hinauf.

Dort entspringt der Vigilbach, dem wir bergab folgen. Ein steiler Abstieg über 1034 Höhenmeter, teilweise auf rutschigem Schotter. Bis wir im Tal ankommen haben wir 37km überschritten und meine Füße qualmen aus den Schuhen. Fast reiten wir am Reitstall vorbei denn Peter hat die Position des Hotels der Stallbesitzer in die Karte eingetragen nicht die des Reitstalles (wie soll man das auch wissen). Ein glücklicherweise schon nach 300m entgegen kommender Herr weiß aber mehr und zeigt uns den Weg zurück. Die Pferde bekommen eine große Koppel mit Offenstall, Heu und Kraftfutter und sind zufrieden. Wir essen lecker im Hotel und werden dann wieder zum Stall gefahren wo wir im Dunkeln das Nachtlager aufschlagen.

Tag 11 - 37,6km - 7h46' - 1375m 2081m


20 vor acht - fertig zum Aufbruch


die anfängliche Schotterstraße verlassen wir bald...


...und stehen vor einem dieser Fußgängerdurchgänge, aber ein Tor ist bald gefunden




dann ein Platzregen, mir läuft die Brühe irgendwo rein bis in die Schuhe.
Das ist das Problem mit dem vielen Gepäck hinterm Sattel.
Der Regenmantel bildet dort leicht eine Kuhle und dort sickert es durch.


ansonsten ist es ganz kuschelig auf dem Pferd


als wenn nicht schon genug Wasser von oben kommt


so sehen manche Wege nach dem Winter aus - weggespülte Befestigungen


Fresspause auf einer Almwiese

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an der Hütte müssen wir das Pony wieder zusammennageln


Almhütte Ütia Fojadora


nach kurzer Rast müssen wir leider weiter


und dann geht es nur noch bergab


mal wieder umgefallene Bäume - die liegen seit Jahren schon dort rum


Reitstall bei St.Vigil


Leckeres Essen gibt es im Hotel - wir sitzen lieber draussen - zur Schonung der anderen Gäste

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