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Am Mittelmeer angekommen
   

gpx- und google earth-Datei bei Tour 51

Der 2. Tag: Es sind 2 italienische Reiter dazugekommen und wir brechen gegen 9.20 Uhr auf. Das Wetter wird sicher nicht besser - es ist Regen angesagt. Wir reiten los, immer nach Südwesten in Richtung des Flüsschens Elsa, dann diesem eine ganze Weile folgend, auf Teerstraßen und befestigten Wegen bis wir etwa 10km Luftlinie vom Meer entfernt an einem Restaurant Rast machen. Während wir auf belegte Brote warten, das Restaurant ist leider berstend voll, hat die Reservierung für uns Reiter für heute (Ostersonntag) einfach ignoriert und lieber die Tische anderweitig voll geknallt, fängt es an zu regnen. Wir machen dennoch 2 Stunden Pause, als der Regen etwas nachlässt reiten wir weiter - eine Italienerin hat uns wegen schlechten Wetters verlassen. Nun ja, es war halt so nicht gebucht, muss man ja verstehen. So haben wir jetzt ein Handpferd dabei.

Der Regen bleibt erträglich wenig und es geht über die üblichen Wege, vorbei an saftig grünen Wiesen und zuletzt an so etwas wie Salinen bis zum Mittelmeerstrand. Dort reiten wir dann am Strand entlang, der Sand ist etwa 15 cm tief und ganz schwer zum Galoppieren. daher versuche ich im Wasser zu reiten, was mir nach einiger Zeit der Beharrlichkeit auch gelingt. Wir legen einen wunderschönen Galopp hin, mindestens 400m im 30-40cm tiefen, von Wellen bewegten Wasser, auf einigermaßen festem Sand, bis ich dann meine zweite Dusche nehme weil mein Pony aus welchen Gründen auch immer, im bewegten Wasser stürzt, vielleicht in ein Loch getreten oder zu viel gegen meine rechte Hand geritten die versucht ihn im Wasser zu halten da nur hier der Sandboden die ideale Festigkeit hat. Jetzt habe ich jedenfalls ein neues, wasserdichtes Handy, mein Sattel und meine Lederchaps sind neu eingefettet, alle Taschen ausgeräumt und der Inhalt getrocknet, dabei einige vermmisste Gegenstände gefunden - auch gut. Normalerweise wäre es wassertechnisch kein Problem gewesen da ich nur bis zu den Knie im Wasser stand aber leider lag mein Pony auf dem langen Regenmantel und der hat mich bei seinem Versuch aufzustehen wieder so richtig umgeschmissen. Das war mein dritter Badegang in voller Montur im Meerwasser - langsam wird das zur Routine. 43,9km 10h 05' 679m 1028m

 
Aufbruch am Reitstall gegen Viertel nach 9

 

 

 
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Mittagsrast im Regen

es gibt immer was zu Fummeln

 

 
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man kann das Meer schon riechen

 

 

 
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Moorwiesen im Hinterland ...

... und Entwässerungsgräben

 
eine letzte Teerstraße ...

... dann haben wir das Meer erreicht

 

 

 

 

 
Galopp am Sandstrand entlang bis zum Zielpunkt, wo der LKW wartet
dazwischen immer wieder Versuche in das stark bewegte Wasser zu reiten 
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