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So hat man es gerne ... Man beachte den Haufen Gepäck nebendran - das soll alles aufs Pferd
plus Sattel plus Reiter
   

gpx-Datei (alle drei Tage bei Tour 56)

Das wird der längste Tag dieser Tour werden. Einmal wegen der Länge der Strecke und dann wegen der Höhenmeter. Wir müssen sechs mal ca. 200 m rauf und wieder runter um unser Ziel zu erreichen.

Also packen wir sorgfältig alles Gepäck auf die Pferde, besonders Casanova muss viel tragen da wir den Jungen schonen wollen und Casanova ist das gewöhnt, es macht ihm vom Gewicht her nichts aus und mein Sattel und die Packtaschen sind bestens geeignet, Gepäck sicher gepolstert, scheuerfrei und rutschfrei zu befestigen ohne hinter dem Sattel Hochbau zu betreiben. Wir haben 2 Regendecken dabei denn oben auf der Koppel des Grand Ventron kann es im Juni runter bis 3-4 grad haben, es kann hageln und ein eisiger Wind kann wehen. Wir haben die Pferde morgens schon zitternd von der Koppel geholt. Seither habe ich mir geschworen, nie mehr ohne Regenschutz in die Berge zu gehen.
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Die Decken helfen auch ein bisschen gegen die lästigen Mücken/Fliegen, Bremsen gibt es auf dieser Höhe eher keine. Wir brechen also gege 10 Uhr auf und reiten als erstes durch den Ort Longemer. Nach knapp 3km und 40 Minuten verlassen wir die letzte Teerstraße in den Wald. Von Longemer geht es zum Lac de Liespach, nach Belle Hutte, zum lac de la Lande (hier muss man etwas aufpassen denn dort sind alle Wege an der Staumauer vorbei, die in Richtung lac de Blanchemer führen einfach zu Downhillpisten (MB) erklärt und ich habe keine Ahnung wie man da durchkommen soll - wir sind zum Teil neben der Piste hochgelaufen) und dann weiter zum Lac de Blanchemer. Hier legen wir eine Mittagspause ein, da es dort einen schönen Picknickplatz am See und für die Pferde viel Gras zum Fressen gibt.

Nach der ausgiebigen Pause reiten wir hoch/runter zum col de Bramont, vorbei am Feuchtgebiet der Toubières de Machais - insgesamt geht es bis zum Col noch 2 mal hoch und 2 mal runter. Es ist ein Straßenpass, daher liegt er eher tief für Leute, die die Berge zu Fuß  überqueren. Danach geht es noch 2 mal hoch, einmal zum Berg "la vieille montagne" dann über den col de Pourri Faing hinunter bis zur refuge des blancs Murgers (tiefster Punkt). Von dort aus geht es nur noch bergauf zum col du Bockloch, dann reiten wir durch den Wald, immer dem Wanderweg folgend, den sehr schwierigen Pfad über den Bocklochkopf bis hinauf zum Grand Ventron. Leider zieht es sich kurz vor dem Gipfel völlig zu, es kommt so etwas wie Nebelnässen aus den Wolken, weniger noch als Nieselregen und so müssen wir die supertolle Aussicht von dort oben auf den nächsten Morgen verschieben. Dann reiten bzw. führen wir die letzten 50 Meter runter zur auberge de la chaume du Grand Ventron. Wir versorgen die Pferde und entlassen sie bald auf die riesige Koppel der auberge, die sie sich mit 6 Kälbchen und ein paar Schweinen teilen müssen. Leider bringt uns die dichte Wolke, in der alles verhüllt ist, um den, sonst so spektakulären Sonnenuntergang während des Abendessens.

31,8km 8h 47 1466m 1137m

Da es für diese Tour sehr viele schöne Bilder gibt habe ich (um die Ladezeiten geringer zu halten) die Seite in mehrere aufgeteilt.

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bereit für 34 km und über 2500 Höhenmeter - alles sitzt perfekt und nichts wackelt oder scheuert. Mein Kleiner muss die beiden Regendecken und das meiste Gepäck tragen
da unser Neuer noch zu jung ist und geschont werden soll. Außerdem ist meine Ausrüstung besser geeignet um Gepäck zu befestigen - Casanova kennt das und trägt's mit Fassung.



 
Blick über Xonrupt-Longemer

Hier geht es schon aus dem Ort raus
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und dann einen stark ausgewaschenen Weg hoch in den Wald


 
das ist ein schöner Wald mit viel Flechten, Moosen und Farnarten

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gut eine Stunde später am Lac de Liespach, auch hier geht es eine kleiner Skipiste hoch - la Bresse-Liespach


 
erst hoch zum tête des cerfs

dann wieder runter zum etwas größeren Skigebiet "Belle-Hutte"
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kleine Wartepause mit Zwischenmahlzeit

Farnbedeckter Waldboden

 
Picknickplatz am lac de Blanchemer, die Pferde laufen frei und grasen
immer wieder Wasser das sprudelnd den Berg hinunterläuft 
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