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gpx-Datei (alle drei Tage bei Tour 56)

Ja das sollte nicht mein Tag werden. Die Nacht schon musste ich aufstehen und etwas trinken. Das Essen hier in der auberge ist immer gleich, die Speisekarte besteht fast nur aus Schweineschulter, gepökelt wie Kasseler, und ziemlich fett mit Salat Vosgien auch mit Speckwürfeln - alles lecker aber in der Menge etwas viel Fett und zu salzig. Da hat auch der Pinot gris den Durst nicht zu löschen vermocht. Wie dem auch sei morgens vor dem Frühstück erstmal zum Himmel geschaut (sieht ganz gut aus) dann die Ponies gesucht (stehen ziemlich am Ende der 400m langen relativ steilen 7,5ha-Koppel) Das ist nicht gut. Aber erstmal frühstücken vielleicht kommen sie dann von selber hoch - sie kamen nicht. Pfeifen, rufen, nützt alles nichts und zwar wegen der Kühe die sich am Koppelausgang aufhalten. Also muss einer runter laufen und sie holen - ich muss runter laufen....

weiterlesen, wer mein, zugegebenermaßen nicht unlustiges, Geschwafel ertragen möchte, wer nicht, liest nur die Wegbeschreibung (Absatz einblenden/verbergen)

Dann um dreiviertel 12 (viertel vor 1) ist alles fertig, wir hatten vorher schon gesattelt und wir reiten los. Erst hoch zum Grand Ventron, dann über den La petite Ventron über den Druidenstein dann 600m steiler Abstieg zum Lac de Kruth-Wildenstein. Dort machen wir frühe Rast nach nur 7,5 km an einem Kiosk (Pommes und Cola) die Pferde (haben ja seit ca. 9.30 nichts mehr gefressen) kriegen ihre Müsliration aus dem kleinen Paket das ich auch hierher geschickt hatte, es ist jetzt 15.30 Uhr. Die Pause nicht zu lang, dann weiter hoch zur ferme auberge Schaefert, und zur ferme Huss hoch auf die Chaume vom "Le Schweisel" - das Ganze sind 700m rauf, dort über die Kuhkoppel mit Kälbles (!) und nach einem filmreifen Cow-cattle-driving (ich mit Casanova immer rund um den Rest unserer Herde herum, Ausfallschritte gegen Monsterkälble um diese davon abzuhalten über diesen Rest herzufallen - er war ganz tapfer der Kleine) und wir haben es überlebt - ohne Verluste! Dann der rettende Zaun und plötzlich wird der bisher recht kleinlaute Rest unserer Herde richtig mutig (siehe Fotos unten). Wir halten uns ein wenig am bzw. hinter dem Zaun auf um ein wenig mit den Kälbles zu plaudern und laufen dann 620 Höhenmeter immer abwärts bis nach Mittlach. Einen erzwungenen Umweg von etwa 2 km müssen wir noch machen da die Waldarbeiter den Wanderweg mit dicken Bäumen zugeschmissen und wohl vergessen haben aufzuräumen, dann noch etwa 3,5km bis zur ferme auberge Pfeifferberg. Um 19:45 sind wir da. Das war ein Tag.... ( siehe vielleicht doch den ausgeblendeten Rest ?)

24,3km 6h 58' 896m 1428m




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Blick vom Grand Ventron zum Wolfsfelsen (?)

da unten im Tal müsste der Lac de Kruth-Wildenstein liegen

 
eine Weile reiten wir bis es...

...zu steil wird
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nach 1,5 Stunden erreichen wir die Staumauer

 


nach der Pause geht es wieder bergauf
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die auberge Huss

auf dem Weg zum Cattle-driving-Kurs - rechts die chaume du Schweisel

 
super Wetter heute mit toller Weitsicht

hier sieht man bis in die Rheinebene
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der Ort im Tal ist unser Ziel - Metzeral

ah da kommen sie ja schon an die  Teeny-Rindviecher

 
und los geht der Tanz


 
bis die ganze Herde, die es zu verteidigen galt, in Sicherheit ist (hinten der ersehnte Sicherheitszaun)


 
ganz schön mutig diese Kleine, wird bestimmt mal Leitkuh
die hat ein Eukalyptusleckerlie gefressen und will mehr

 
und auch die beiden Jungs trauen sich was - hinter dem schützenden Zaun


 
da müssen wir noch runter, ist aber nicht steil sondern mehr ein gemütlicher Spaziergang bis wir unten in Mittlach sind - noch 3,5 km und 40m höher, dann sind wir am Ziel
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