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Download gpx-Datei (Tour 59 und 60)  -   Infos zur Südfrankreich-Tour 2016

Für September 2016 hatten wir wieder eine gemeinsame Südfrankreichtour geplant. Zu viert trafen wir uns mit drei Hängern im Relais de la Chatellenie und sind mit 2 Hängern und 4 Pferden nach einer Übernachtung weitergefahren nach Soumont. Dort hatte ich drei Wanderritte geplant von denen wir dann einen haben ausfallen lassen wegen der erbärmlichen Hitze und den absolut wasserlosen Bergen. Der erste Tag führte uns in die Hügel nordwestlich vom Lac du Salagou. Es sollte nur ein kleiner Rundritt werden damit die Pferde nach der langen Anfahrt sich an das Mittelmeerklima anpassen können. Der Ort le Puëch liegt auf 200m Höhe und die Temperaturen betrugen mehr als 30 Grad. Die Tour war ein ausgezeichneter Wanderweg in leicht hügeligem Gelände, wobei uns das Schild zu Beginn schon etwas irritiert hat (französiche Wanderwege sind mit Pferden immer etwas mit Skepsis zu betrachten).

Ich sollte noch dazusagen, dass mein Casanova mit 3 Duplos und einem Hufschuh unterwegs war. Ich hatte 2 Monate zuvor, nach einem vernagelten Huf und einer merkwürdigen Krümmung des linken vorderen Hornes, beschlossen erstmal auf barhuf umzustellen. Von den 2 Monaten ist er einen Monat überhaupt nicht gelaufen, eben wegen dem entzündeten Nagelloch, dann habe ich einen Hufschuh gekauft und ihn eine Monat mit drei Eisen und eben dem Hufschuh geritten. Jetzt dachte ich mir wegen des unterschiedlichen Grips der 3 Eisen und dem Kunststoffprofil des Hufschuhes seien Duplos, also Kunststoffbeschläge besser. Einen Test zu dieser merkwürdigen Konstellation habe ich auf meiner Facebookseite unter Notizen abgespeichert.

Nun ja anfangs war alles schön, bloss es gab kein Wasser (wir wollten im Ort nochmal die Pferde saufen lassen alleine es gab keinen Brunnen). Die lockere rote Erde lässt jegliches Regenwasser sofort versickern und Bäche oder Quellen gibt es keine. Wir reiten um den Berg Cayroux (360m) herum und haben von oben eine super Aussicht auf den Lac du Salagou und die Berge bis zum Meer. Auf der Ostseite des Berges kommen wir dann an ein steiles Stück an dem der Wanderweg über Felsenstufen etwa 15m tiefer führt, das war etwas kniffelig aber letztlich kein Problem. Ich bin mit Casanova vorneweg um den anderen Pferden zu zeigen, dass es kein Problem ist - der macht das ja mittlerweile von alleine. Dann geht's weiter und die nächste Überraschung Holzstufen, stark ausgewaschen mit langen Eisenstäben werden Holzbalken festgehalten. Die Treppe ist vielleicht 10m lang und gebogen. Ich wieder runter ohne groß nachzudenken und hab' dann den Abstieg der anderen fotografiert. Ging alles gut. Dann dachten wir das war's dann und gehen jetzt nur noch bergab zur Straße, die man schon weiter unten sah. Aber aber - die Tücken französischer Wanderwege mit der Schwierigkeitsstufe "mittel" - dann stand ich vor einer Steintreppe die steil nach unten führt und auch noch einen Knick von 90° aufweist.

Ich schau mein Pony an, hör auf meinen Bauch und gehe einfach los. Er hat sich nichts Besonderes dabei gedacht "eine Treppe halt!" und ist vorsichtig und behutsam hinter mir her. Dann hatten wir ein kurze Meinungsverschiedenheit. Er wollte wohl neben den Stufen den Hang runterrutschen und ich war noch darauf fixiert die Treppe zu nehmen. So was kann dann auch zur Verunsicherung und zu Schlimmerem führen, aber es ging gut. Ich bin die Treppe runter und er ist neben der Treppe runtergerutscht. Pferde können sehr gut rutschen! Dann waren wir unten und warten auf die anderen. Ich lass mein Pony stehen um ein paar Schritte zurück zu gehen und Fotos zu machen, da merke ich, dass die oben sich nicht runter trauen. Casanova war schon kurz davor wieder die Treppe hoch zu galoppieren aber ich habe ihn gerade noch so am Zügel erwischt. Als klar war, dass die anderen einen Alternativweg suchen bin ich runter zur Straße und dann war warten angesagt  (das Telefon hatte natürlich, wie immer in solchen Situationen, keinen Empfang). Warten mit einem ständig wiehernden und nicht eben ruhigem Pferd... Aber nach einer Weile kamen sie dann auf der Straße um die Ecke und alles war wieder gut. Wir sind dann weiter, haben noch einen Abstecher in ein Flussbett gemacht und tatsächlich etwas Wasser gefunden. Die Treppen waren übrigens auf der OSM-Karte eingezeichnet, ich habe sie vorher wegen dem zu kleinen Betrachtungsmasstab nur nicht gesehen, was auch gut so war, sonst hätten wir diesen gut machbaren und schönen Ritt sicher nicht angefangen. 12,1km 3h40' 450m 450m

Da es für diese Tour sehr viele schöne Bilder gibt habe ich (um die Ladezeiten geringer zu halten) die Seite in mehrere aufgeteilt.

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auf der Suche nach Wasser...

...kurz durch den Ort

 


kein Wasser
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also ab in die Pampa

 
da hat jemand wieder nix als Unsinn im Kopf

upps, schnell wieder Umdrehen da kommen Stufen
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über roten Schiefersandstein

durch eine urwüchsige Landschaft

 


mit schönen Ausblicken auf die umliegenden Täler
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ab und zu ein bisschen Dschungel

 

 
dann sind wir auf dem Cayroux

Foto mit Selbstauslöser - es ist gar nicht so einfach in 10 Sekunden  aufs Pferd zu kommen und einen einigermaßen entspannten Eindruck zu hinterlassen

 
kurze Korrektur des verdrehten Hufschuhes

und herrliche Aussicht auf den Lac du Salagou

 
gleich fällt er vom Pferd

 

 


 

 
dann bahnt sich das erste Hindernis an

Casanova stutzt schon

 
das muss man sich erstmal genauer ansehen
eigentlich ist zurück KEINE Option - ich bin auch schon unten (mit Pferd)
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