Rundritt über 34 km







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Ausgangspunkt der Tour war der Wanderreiterhof "Kern" bei Unterweißenbach. Die Tour führt nach Norden über Landshut , Grafenschlag, Weidenau, vorbei an der Schnapsrast Thauerböck und der Pferderast Mitmannsgruber nach Westen. Dann nach Süden über Nadelbach, Rieberbach danach ein Stück an der Waldaist entlang und über einen Höhenrücken nach Waltrasedt. Weiter über Maasch, wieder runter zur Waldaist, vorbei an der Aistrast (wo jedoch nichts mehr ist - früher haben dort Tippis gestanden, diese sind an die Nordweide verlegt worden N48 27.882 E14 49.312=Wegpunkt Mühl48rast) und über Schattau nach Unterweißenbach. In Unterweißenbach durch den Ort zum Supermarkt (war leider zu wegen Inventur) und durch das Weißenbachtal bergaufwärts.

Da der Ritt nicht gut vorbereitet war (Schande über mich) hatte ich die Reitwegetracks dieses Gebietes nicht auf's GPS-Gerät geladen und irrte dann im Tal herum. Wie ein von Technik geblendeter "Fachidiot" kam ich nicht auf die Idee auf die mitgeführte Wanderkarte zu schauen. Die Gegend war eigentlich auch sehr schön.  Ich ritt über eine Fußgängerbrücke auf einen Fitnesspfad der nach vielen Aufs und Abs dann letztendlich wieder über den Bach zurück führte - das was ich eigentlich vermeiden wollte. Ich bin dann den Wegen der Topo50-Österreichkarte von Garmin gefolgt und über einen langen Weg entlang einer Straße wieder nach Landshut zurück gelangt. Auf jeden Fall habe ich bei der ersten Tour gelernt, dass es in dieser Region sinnlos ist, irgendwelche Waldwege zu nehmen, in der Hoffnung, man könnte ein in dieser Richtung liegendes Ziel erreichen. Des weiteren habe ich festgestellt, dass die Garminkarte extrem schlecht ist. 80% der reell vorhandenen Wege sind nicht eingezeichnet. und manche Wege verlaufen etwas anders als eingezeichnet (da Garmin die Daten von den Landesämtern erhält sind diese wohl daran schuld ??!) Nun ja, ab jetzt bin ich nur noch mit allen Reitwegetracks der angrenzenden Gebiete geritten - 34km, 7 Stunden (mit Pausen)

Mühlviertel: Die Zeitangaben bei den einzelnen Reittouren sind relativ, da ich mir für die Reittouren jeweils viel Zeit gelassen und dementsprechend die Pausen eingeteilt hatte. Normale Durchschnittsgeschwindigkeit waren 6-7km/Stunde in Bewegung und 4-5 km/Stunde gesamt (mit Pausen). Das Gebiet ist im Süden relativ bergig, sehr viele Höhenmeter sind zu überwinden (max. Höhenunterschied ca. 350m pro Auf-/Abstieg, das jedoch einige Male), im Norden etwas flacher. Geritten wird auf Fußpfaden, Wiesenwegen, Waldwegen aber auch viel auf befestigten (geteerten) Güterwegen. Diese haben meist ein breites unbefestigtes Bankett am Rande. Empfehlenswert sind gute Eisen mit Widiastiften, die die Griffigkeit auf Asphalt sehr verbessern. So kann man die Teerwege nutzen um im Trab etwas Zeit aufzuholen, die im bergigen Gelände benötigt wird. Meine längste Tagestour war 46km lang, ein 4-Tagesritt mit Gepäck (Tour 08) mit 3 Übernachtungen ging insgesamt über 105km. Die Leute sind extrem freundlich und immer zu einem Schwätzchen bereit. Die Reitwegemarkierungen sind überwiegend gut, die Papierkartenmarkierungen stimmen aber zum Teil nicht mit den Geländemarkierungen überein - insbesondere in den angrenzenden Gebieten Waldviertel und Kernland gab es, trotz geringer Wegstrecke, größere Differenzen. Man kommt jedoch immer klar. Charakteristik des Gebietes ist die bergige Landschaft, die durchzogen von vielen Bergbächen und Seen, durch ihren Wasserreichtum besticht. Mehrfach gibt es "Pferdeschwemmen" (Flussteile mit festem Sand oder feinem Kies, wo man mit dem Pferd in die Flüsse gehen kann) und Furten.  Zumindest im Mai gab es auch immer ausreichend Wasserstellen für die Pferde. Ansonsten hätte man alle 2-3 Stunden bei einem "Pferderast"-Betrieb Pause machen können.

Da ich allein geritten bin, war ich nicht in der Lage exakte Wegbeschreibungen aufzuzeichnen. Besonderheiten, soweit ich mich später noch daran erinnern konnte, sind bei den einzelnen Reittouren notiert.

Karte des kompletten Wegenetzes im Mühlviertel
Downloads (alle gerittenen Tracks und das komplette Wegenetz des Mühlviertels)

 

Weiterführende Links:

Websites des Mühlviertler Kernlandes: www.reiten-muehlviertel.at und der Mühlviertler Alm: www.muehlviertleralm.at

Weitere interessante Adressen:

www.pferdeurlaub.at - www.pferdereich.at

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Aufbruch  auf dem Weg nach Landshut bei Unterweißenbach 
 
Ein langer Galoppweg (in umgekehrter Richtung)  Alte Mühle bei Grafenschlag 
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Auf dem Weg zum Höllenbach - ob sich dahinter wohl Wegelagerer verstecken?  Furt über den Höllenbach
   
Ganz schön anstrengend so schnell vom Selbstauslöser zum Felsen zu hechten!  Güterweg Makersdorf 
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Brücke über die Waldaist mit "Wasserkraftwerk"  Felsformationen entlang der Waldaist 
Feldweg nach Maasch  Ein kurzes Stück Strasse bei Aglasberg 

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