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Heimkehrende Reitertruppe am Reiterhof Kern (Bild aus 2014)

gpx-Datei

Wir waren bereits das 2. mal im Winter im Mühlviertel. Immer um Weihnachten/Neujahr herum und jedes Mal hatten wir Schnee. Wenn auch nicht immer optimale Bedingungen. Im Januar 2018 das letzte Mal. Wir konnten relativ kurzfristig eine Blockhütte auf der Nordweide bei  Andreas Kern (info@nordweide.at) reservieren - der Wanderreiterhof Kern hat super schöne Lodges, leider jedoch bis Ostern komplett geschlossen und die Stonehillranch ist bereits im Sommer für den Jahreswechsel ausgebucht. Wir zahlen zu zweit für 8 Nächte 1120 Euro incl. der Pferde.

Ab Januar 2018 betreibt Andreas Kern die Nordweide. Das Konzept basiert auf Selbstversorgerhütten, was mir persönlich sehr entgegen kommt. Es sind urgemütliche Blockhäuser, beheizt mit einem Kaminofen, eine Sauna ist im Haus und die Pferde stehen direkt nebenan in Boxen mit Paddock und gegenüber hat jede Blockhütte eine eigene Wiese. Das einzige was daran negativ ist, dass man jede Menge Zeug zum Frühstücken, Kochen, Bettwäsche etc. mitbringen muss. Wenn man es jedoch vorher weiß ist das kein größeres Problem. Normalerweise kann man auch mit Frühstück buchen jedoch nicht zwischen 1. und 7.Januar, zumindest dieses Jahr nicht.

Macht aber alles nichts - es war super gemütlich und alles hat ausreichend funktioniert auch wenn wir diesmal mit dem Weiter kein großes Glück hatten denn es war ja über Weihnachten extrem warm und es hatte nicht geschneit sondern viel geregnet. Hier oben auf der Nordweide bei 1000m Höhe lag zwar Schnee und es hat auch eher geschneit als geregnet jedoch durch die warmen Temperaturen tagsüber war es extrem glatt und an einem Tag konnten wir gar nicht ausreiten - viel zu gefährlich. Aber ich würde sagen - immer noch Glück im Unglück denn sonst sind wir jeden Tag  unterwegs gewesen. Was die Wege hier angeht ist es natürlich nicht so optimal wie in Gebieten in denen man auf jedem Weg reiten darf. Besonders in der Nähe der Unterkunft gibt es hier nur einen Reitweg den man dann zwangsläufig jeden Tag eine Strecke weit reiten muss. Aus diesem Grund stelle ich jetzt mal stellvertretend für alle kürzeren Ritte, einen Rundritt hier vor, der mir besonders gut gefallen hat und von dem es auch ein paar mehr schöne Bilder gibt.

Rundritt zum Rubener Teich

Es wurde vorab kommuniziert, dass am 6. Januar direkt an der Nordweide eine Auto(?)-Rallye vorbei führt und daher die Straße den ganzen Samstag gesperrt ist - auch gut, reiten wir heute eine größere Runde nach Norden. Das Wetter ist stabil, den ganzen Tag Sonne ist angekündigt bei Temperaturen knapp unter Null. Wir reiten in großem Bogen um Leoploldstein, dem Dauerbachberg und den Ochsenberg herum. Erst ein kleines Stück nach Süden, dann an Rammelhof  und dem Tanner Moor vorbei, bis zum Rubener Teich. Dann über Geierschlag wieder zurück zur Nordweide. Die Wege sind reitbar nur auf zwei Wiesen hat es durch Schneeverwehungen den markierten Pfad völlig verschüttet und wir müssen uns durch den tiefen Schnee kämpfen. Casanova verliert 2 mal einen bereits angerissenen Hufschuh und danach muss er die letzten 6 km ohne laufen - ist auf dem relativ weichen Grund eh ok. Gegen Ende des Rittes steht die Sonne wieder verdächtig tief aber wir schaffen es noch im Hellen nach Hause. Dort noch mal einmal über den Extrem-Trail hinter den Hütten und ab in die warme Sauna. Das ist echtes Luxusleben.

22,1km - 5h46' - 590m 590m


 
Eindrücke aus der Region (hier 2015)
Hackstock


 
Unser erster Abend



 
eigene Wiese gegenüber der Blockhütte



 
Im Wald hinter der Nordweide

am südlichsten Punkt des Rundrittes
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kleine Erfrischung

das ist die böse Wiese
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mein Fellknäuel

 

 

 
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unterwegs ein kleiner Fisch(?)teich

 

 

 
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und jetzt sind wir am Rubener Teich

 

 

 
   
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