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Ab in die Ardèche zwischen St.Martin d'Ardèche und Aiguèze, ein sehenswertes altes Dorf (rechts)
   

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Im September 2013 sind wir mit 5 Pferden die ca. 1200km von Deutschland in die Pyrenäen gefahren. Obwohl so eine Strecke in locker 2 Tagen gefahren werden könnte haben wir es gemütlich angehen lassen und mehrere Zwischenstationen eingelegt. Die erste lag zwischen Dijon und Lyon, hier haben wir "nur" übernachtet, keinen Ritt gemacht. Alle Infos über den o.g. Info-Link zum Download.

Eine der Zwischenstationen auf dem Weg in die Pyrenäen war das Centre équestre le Mazet von Fréderic Roulette. Eigentlich zu dieser Jahreszeit schon geschlossen, haben wir ihn aber überreden können uns für 2 Tage zu beherbergen. Es gibt ausreichend Koppeln, die eigenen Pferde waren schon auf den Winterkoppeln, eine Gite und , wie üblich in Frankreich, hervorragendes Essen mit mehreren Gängen. Fréderic kennt sich sehr gut aus in der Gegend und hat mit uns gleich einen 29km-Rundritt auf dem Computer zusammengestellt.

Die Gegend besteht überwiegend aus Maccia, d.h. undurchdringlicher (Dornen)-dschungel. Die Wege sind hart und steinig mit losem Geröll - nicht wirklich gut zum Reiten. Das Ardèchetal ist sehenswert, wenn man auch angeblich nicht an der Ardèche entlang reiten kann, zumindest könnte man nur hin und wieder zurück, also keinen Rundritt reiten denn die steilen Felswände lassen einen nicht mehr hinaus. So haben wir den angebotenen Rundritt, der uns oberhalb des Ardèchetales viele schöne Ausblicke und ein "Bad" im Fluss gebracht hat genossen. Sie haben dort aktuell ein Problem mit Wildschweinen, die die Wegränder umpflügen, so dass Steine und Geröll diese verschütten. Auch wachsen die Wege sehr schnell zu wenn sie nicht permanent freigehalten werden.

Unser Ritt geht zunächst nach Norden über das Dorf Le Pouzat, über das Forsthaus von Saint Marcel, dann nach Süden bis Saint Martin d'Ardèche. Dort reiten wir an den Fluss (es fängt gerade an leicht zu nieseln) und ein bisschen in ihm herum. Hier ist die Ardèche ganz breit und flach und die Wildwasser-Kanuten können hier, manchmal mit, manchmal ohne Insassen, leicht an Land geholt werden. Weiter oben am Fluss gibt es viele Kanu/Kajak-Schulen. Dann reiten wir am Fluss entlang bis Sauze, wo es einige Bars gibt. Hier machen wir Mittag.

Von hier aus ging auch ein Pfad entlang der Ardèche den ich gerne mal reiten würde, aber wie gesagt wahrscheinlich müsste man ihn auch wieder zurück reiten. Der Pfad geht immer entlang den Windungen des Flusses der zwischen St.Martin und Vallon -Pont-`'arc sehr viele Stromschnellen hat. Ein oder zweimal durchkreuzt er den Fluss über Furten, aber ob man da mit Pferden durchkommt ist sehr fraglich.

Wir sind dann nach der Mittagspause nochmal an/in den Fluss und dann wieder hoch in die Macciawälder. Mehrmals führte unser Track über Stellen auf denen kein Weg auf der Karte eingezeichnet war aber Fréderic hat ungefähr gewusst wo es einen Durchgang gibt. Kurz vor Le Mazet gibt es einen Menhir den wir uns angeschaut haben alleine weil die Leute sich so viele Mühe gemacht haben ihn von der Maccia frei zu halten.

Dann erreichen wir die Straße und machen nochmal einen Schlenker runter zur Ardèche mit viel Dschungel und dann kurz vor und weit oberhalb des Flusses eine super Aussicht auf das mäandernde Flusstal. Eine halbe Stunde später sind wir wieder zurück.
28,7km 8h 1460HM

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ein Herz und eine Seele - die zwei Füchse

im Aufenthalts- und Speiseraum von Le Mazet planen wir, zusammen mit Fréderic die Tour für den nächsten Tag

 


steinige Wege
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ausgewaschen vom Regen und umgeben mit dichter Machia

 
ein (fast) Sandweg

ab in den Fluss bei St.Martin
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im Hintergrund das alte Dorf Aiguèze

Bar in Sauze

 

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hier sieht man deutlich die beschaffenheit des Untergrundes

es riecht nach Macciagewächsen wie Wacholder und Krätern

 

 

 

wird extra immer freigeschnitten

 

Ausblick auf das Ardèchetal
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