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Am 2. Tag reiten wir erst durch Engelberg zur anderen Talseite, dann gleich bergan, unter einer Seilbahn durch und stetig hinauf in den Wolkennebel. Niemand weiß was das Wetter bringt, außer Nebel ist nichts zu sehen. Die Frage ob es guter oder schlechter Nebel ist belastet uns doch sehr. Heute geht es hinauf zum Jochpass, erst bis zum Trüebsee, an dem wir eine Pause machen. Hier ist die Talstation der Joch-Seilbahn. Hier entscheidet sich auch das Wetter: Es ist schlechter Nebel denn es fängt an erbärmlich zu schütten. Wir im Trockenen - ein heißes Süppchen oder mehr essend, die Pferde mit Sattelschutz, sofern vorhanden, im Regen angebunden. Nach der Pause im Regen weiter den Berg hinauf bis zum Jochpass auf 2207m.

Der Jochpass ist ein Zentralschweizer Pass zwischen den Kantonen Bern und Nidwalden.

Der Jochpass verbindet die Engstlenalp im Gental über den nidwaldnerischen Trüebsee mit dem obwaldnerischen Engelberg im Engelbergertal. Die Passhöhe liegt auf 2207 m ü. M., auf dem Joch zwischen Graustock und Jochstock.

Auf dem Pass steht das Berggasthaus Jochpass, das 2013/2014 vollständig renoviert wurde. Daneben befindet sich das kleine Jochseeli.

Über den Pass führt ein Saumweg, der von Wanderern und Mountainbikern benutzt wird. Daneben führen sowohl von der Engstlenalp wie auch vom Trüebsee Sesselbahnen auf die Passhöhe.

Der Jochpass ist der höchste Punkt auf der Vier-Seen-Wanderung von Engelberg nach Melchsee-Frutt. Vom Jochpass sieht man bei schönem Wetter den nahe gelegenen Titlis, den höchsten Berg der Region, und in der entgegengesetzten Richtung bis in die Berner Alpen. Weitere umgebende Gipfel sind Graustock, Rotsandnollen und die Dreitausender Reissend Nollen, Klein Titlis und die Wendenstöcke.
Quelle: Wikipedia



In der Bergstation der Seilbahn machen wir die zweite Rast. Unsere nassen Klamotten hängen wir überall auf sehr zum Unwillen der Inhaber - auch das aufgestellte Holzsäumerpferd muss dafür herhalten.


Aber trockene Kleider sind besser als nasse, da lohnt sich auch ein bisschen Missmut vom Servicepersonal. Wir sammeln dann alle Sachen von den anderen Tischen ein damit andere Gäste daran sitzen können. Immer diese stinkigen Reiter....

Vom Jochpass (2207m) geht es dann weiter zu Fuß, hinunter zum Engstlensee und auf die Engstlenalp, wo wir im Berghotel Engstlenalp übernachten. Die Pferde übernachten zum Teil draußen auf Wiesenpaddocks, im scharfen kalten Wind auf 1800m Höhe, 4 Pferde, darunter meiner in einem kleinen Stall mit Ständerboxen - auch wieder eine (fast) Premiere.

Einmal musste er die halbe Nacht angebunden an einem Baumstamm schlafen weil die Pferde die Koppellitzen zerfetzt hatten, aber das ist eine andere Geschichte


Erst stehen 3 auf einer Seite und meiner auf der anderen - das passt ihm überhaupt nicht und er ist wütend, erbost und rollt mit den Augen. Als klar ist das niemand mehr kommt, stellen wir Artwin um und neben ihn und dann sind alle zufrieden.

Peter, unser Trossfahrer hat sich heute Blasen an die Füße gelaufen weil irgendwelche anderen Gäste in Engelberg, ihr Gepäck zu unserem gestellt und Peter es versehentlich eingeladen hatte. Um nicht die Riesenstrecke wieder zurück fahren zu müssen (das Trossfahrzeug muss manchmal mehr als 100km in den Bergen zurücklegen während die Reiter 25km unterwegs sind) hat er die Koffer mit der Schubkarre die 2 km zum Sessellift auf den Jochpass gekarrt und das in Gummistiefeln. Das Gepäck wurde dann dort hinauf und über mehrere Seilbahnen bis nach Engelberg verfrachtet. Die Gäste mussten übrigens einen Tag länger bleiben...

Am Abend gibt es die traditionelle Alphornvorführung und einen herrlichen Sonnenuntergang. Abendrot verspricht für den nächsten Tag bessere Aussichten.

13,8km 7h03' (incl.Pausen) - 1330m 402m

Da es für diese Tour sehr viele schöne Bilder gibt habe ich (um die Ladezeiten geringer zu halten) die Seite in mehrere aufgeteilt.

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Dem Himmel sei Dank regnet es beim Putzen und Satteln nicht

am Engelberger Stausee entlang laufen wir auf die andere Talseite

 
bis zur Talstation der Jochbahn

dann geht es unter dieser hindurch
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Blick auf Engelberg

man beachte das wunderbare Alpenpanorama

 
das ist richtig gut gelungen - ein kleines bisschen zu spät vielleicht

erste Fresspause
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dann weiter hinauf Richtung Jochpass


 
Kühe tauchen aus dem Nebel auf

und dann die Mittenstation der Seilbahn
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kaum haben wir die Pferde angebunden fängt es an zu schütten


 
nach der längeren Pause regnet es immer noch und wir müssen weiter




wir üben schon mal den Schlepplift um es später an Grimsel- und Griespass perfekt hinzubekommen - es ist gar nicht so einfach, die eigenen Pferde müssen erst kapieren, dass sie in möglichst gleichmäßigem Abstand hinter einem herlaufen müssen und ein Fremder an ihrem Schweif hängt. Weh dem dessen Zugpferd Gleitspray im Schweif hat

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